Nadine Maslonka
Bewegung spielte schon immer eine große Rolle in meinem Leben. Seit ich anfing zu laufen, tanzte ich und unterrichtete während meines Studiums Tanz und Pilates. Als nach dem Uniabschluß der vielbesungene Ernst des Lebens begann, trat meine Leidenschaft immer mehr in den Hintergrund und mein Leben geriet gehörig aus dem Gleichgewicht. Auf der Suche nach einem Ausgleich zu meinen Jobs in der Fashion- und PR-Branche betrat ich 2011 zum ersten Mal ein Yogastudio. Und war hin und weg! Endlich hatte ich etwas gefunden, das – ähnlich wie das Tanzen – eine perfekte Kombination aus Bewegung, Körper, Geist und Emotionen bot. Je mehr ich mich mit Yoga beschäftigte, desto mehr begann mein Leben sich im positiven Sinne zu verändern. Diese Erfahrung, wollte ich unbedingt weitergeben!

2012 absolvierte ich mein erstes Teacher Training, das Advanced Teacher Training folgte direkt im Anschluß, ebenso meine Thai Massage und Reiki Ausbildung. 2015 kam dann der große Schritt: Der feste Job, in dem ich mich seit Jahren irgendwie fehl am Platz gefühlt hatte, wurde gekündigt, um mich ganz auf Yoga konzentrieren zu können – ein paar Wochen später kam dann das Angebot, einen Raum im Grindelviertel zu übernehmen und mein eigenes Studio zu eröffnen.
Die beste Entscheidung – alles hat sich so rasant verändert, so viele neue Erfahrungen und Herausforderungen kamen auf mich zu und so viele wunderbare Menschen sind seitdem in mein Leben getreten.

Seit 2016 bin ich Schülerin von Gurmukh und Gurushabd in der Tradition des Kundalini Yoga sowie von Tsakpo Rinpoche in der Tradition des tibetischen Karmapa Buddhismus.
Yoga lehrt mich jeden Tag wieder, mit dem eigenen Körper zu arbeiten und nicht dagegen. Daß niemand außer uns selbst für unser Glück verantwortlich ist. Daß es im Leben manchmal anders kommt, als man denkt– und daß das auch gut so ist. Daß am Ende immer alles gut wird. Und daß es sich lohnt, für die Dinge und Menschen, die Dir am Herzen liegen, zu kämpfen und zu schwitzen.
Mein Unterricht ist fließend, dynamisch und tänzerisch – und dabei spielt Musik eine wichtige Rolle. In meinen Klassen versuche ich, die Schüler aus ihrem Alltag zu entreißen, sie zum Lachen und vielleicht auch zum Nachdenken zu bringen – und wenn es nur für den Bruchteil einer Sekunde und einen nach oben gezogenen Mundwinkel sein mag. Oder vielleicht auch mehr...